Elisabeth Pfeffer lud zum „Zwieseler Pub-Quiz“ im Gloana Saitensprung ein.

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Dass ihr die Themen Regionalität und Brauchtum am Herzen liegen, hat Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Pfeffer in ihrem Wahlprogramm deutlich gemacht.

Dass man diese Themen auch mit einem kleinen Wettbewerb verbinden kann, davon konnten sich am vergangenen Freitagabend viele Besucher im Gloana Saitensprung überzeugen.Elisabeth Pfeffer lud ein zu einem Pub-Quiz der etwas anderen Art, bei dem man sich in Gruppen bis zu vier Personen den verschiedensten Fragen rund um Zwiesel stellen musste. Den Gewinnern winkten Getränkegutscheine und auch ein Jackpot von 150 Euro konnte geknackt werden.

So kamen die Gäste teils ziemlich stark ins Grübeln, als Quizmaster „Biei“ selbst die eingefleischten Zwieselkenner – oder die, die glaubten, welche zu sein – auf die Probe stellte: Wann fand das erste Volksfest in Zwiesel statt? Aus welcher Glasserie der Zwiesel Kristallglas AG stammen die Gläser der Glaspyramide? Oder wie lautet etwa der Slogan der Glasfachschule? Und welche drei Heiligen zieren ein Denkmal am Stadtplatz? Nicht schlecht staunten die Ratefüchse auch über die Frage, wie viele Skulpturen sich entlang des Zwieseler Skulpturenwegs befinden, nämlich rund 65!Alle, die anfangs dachten, sowieso schon alles über Zwiesel zu wissen, wurden eines Besseren belehrt.

Und so freute sich auch Elisabeth Pfeffer, die mit dieser pfiffigen Veranstaltung nochmals die Regionalität ins Bewusstsein der Leute bringen wollte.
„Ich hoffe, ihr konntet heute auf witzige und spannenden Art und Weise merken, was Zwiesel alles zu bieten hat und darunter auch Sachen, an die man zunächst gar nicht denkt“, schloss sie das Zwieseler Pub-Quiz und bedankte sich ganz herzlich bei der Inhaberin Sabrina und dem Quizmaser „Biei“. Im Anschluss und während der Pausen nutze Elisabeth Pfeffer die Möglichkeit und freute sich, viele Anregungen und Ideen mit den Pub-Besuchern auszutauschen.

Bericht auch im Wochenblatt

stammtisch huber

Voll besetzt war das Tennis-Stüberl bei der zweiten Bürgerversammlung von Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Pfeffer am vergangen Sonntag, bei der sie ihr Wahlprogramm und den Themenschwerpunkt Tourismus vorstellte. Außerdem nutzte sie die Gelegenheit, um einige persönliche und stadtpolitische Dinge richtig zu stellen.
Gleich zu Beginn ihrer Vorstellung betonte die CSU-Kandidatin, dass sie alles daransetzen werde, das Image Zwiesels wieder zu verbessern. In diesem Zusammenhang nahm sie auf die Bewerbung der Stadt Regen als eigenes Mittelzentrum im Landesentwicklungsplan Bezug (wir berichteten): „Zwiesel driftet langsam in die Isolation ab. Das ist der falsche Weg.“, ist Pfeffer überzeugt. Als alarmierend bezeichnete sie, dass eine gemeinsame Bewerbung um ein ILE-Förderprogramm mit Regen vom Bürgermeister abgelehnt wurde.
Auch Gerüchte im Zusammenhang mit ihrer derzeitigen Beschäftigung im Betrieb ihres Mannes stellte Pfeffer richtig: „Wenn ich Bürgermeisterin werde, dann zu einhundert Prozent!“. Für den Fall ihrer Wahl werde für die Verwaltung in der Brauerei wieder jemand eingestellt, wie es 120 Jahre vorher auch der Fall war.
Darüber hinaus betonte sie ihre Beweggründe für die Kandidatur: „Ich möchte Bürgermeisterin werden, weil ich an Zwiesel glaube und das Beste für Zwiesel erreichen will und nicht, weil ich es werden muss!“
Schwerpunktmäßig ging die 2. Bürgermeisterin auf den Tourismus ein, bei dem sie unter anderem den Tagestourismus besser fördern möchte. Sie fordert im Tourismus ein klares Bekenntnis zu den regionalen Stärken wie es z.B. auch in Südtirol der Fall ist. Auch ein möglicher Kurzzeit-Campingplatz am Grenzlandfestgelände wurde angesprochen.
Der Investor der Bayerwaldsauna habe ihr bereits eine Erweiterung der Sauna und Verhandlungen mit Kooperationspartnern zugesichert, die andernorts Freibäder betreiben. Aufgrund des zerrütteten Verhältnisses mit der derzeitigen Stadtspitze hat er sein Engagement für Zwiesel derzeit eingestellt.
Das oft diskutierte Reizthema FNBW sparte Pfeffer nicht aus. „Unabhängig davon, wie man zur FNBW steht, ist Zwiesel definitiv bis Ende 2017 Mitglied. 140.000 Euro Marketingumlage zu bezahlen, und gleichzeitig die Leistungen dafür zu verweigern und noch dazu deren Arbeit zu blockieren, ist Geldverschwendung.“ Wenn bis Mitte 2017 eine bessere Alternative vorliege und diese eine Mehrheit finde, werde sie die Entscheidung der Mehrheit mittragen und umsetzen. Ergänzend und zum Nachdenken anregend merkte sie an, dass in der  Amtsperiode des Bürgermeisters  alleine in der Tourist-Info sechs Mitarbeiter gekündigt haben – darunter drei Tourist-Leiter.
Die enorme Fluktuation in der Stadtverwaltung führt dazu, dass viel Geld für externe Büros ausgegeben werden muss. Pfeffer verwies außerdem auf ihre Funktion als Kreisrätin für die IG-Frauen, in der sie sich besonders für Kreisthemen, wie den Schulstandort und die Geburtenstation Zwiesel einsetzen werde.
Bei der anschließenden Diskussion wurden von den rund 40 Teilnehmern die Ausschreibung der Gewerke am Feuerwehrhaus kritisiert, da kaum Zwieseler Betriebe berücksichtigt wurden. Pfeffer sieht es als Aufgabe eines Bürgermeistes an, eine Ausschreibung so zu planen, dass kleine, ortsansässige Betriebe Zeit haben, um sich bewerben zu können.
Außerdem wurde von Stadtmarketing-Vorstand Bernd Hollmeier ein ganzheitlicher Ansatz gefordert, der Wirtschaft und Tourismus ins Boot holt. Pfeffer stimmte dem zu, ergänzte jedoch, dass man für Wirtschaft und Einzelhandel das Umland mit einbeziehen müsse. Die Teilnehmer sprachen auch das kürzlich wieder in die Schlagzeilen geratene Thema Fernwärme an (wir berichteten).
Pfeffer stellte ausdrücklich klar, dass entgegen anderslautender Behauptungen der Betrieb der Fernwärme die Bürger finanziell nicht belastet werden.
Durch den vom Bürgermeister gestoppten Bau des Heizkraftwerks, musste die Stadt sogar fast 92.000 Euro Strafzinsen für einen zweckgebundenen Kredit zahlen.
Zum Abschluss der Veranstaltung nahm sich die Bürgermeisterkandidatin noch Zeit für lockere Gespräche mit den anwesenden Bürgern und lud zu ihrem nächsten Bürgerdialog am Donnerstag um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Rabenstein ein.

Bericht im Wochenblatt.de

01.11.2016 Zwiesel

heimat sachkunde

Foto: Daniel Weber

Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Pfeffer lud zum „Zwieseler Pub-Quiz“ im Gloana Saitensprung ein.

Dass ihr die Themen Regionalität und Brauchtum am Herzen liegen, hat Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Pfeffer in ihrem Wahlprogramm deutlich gemacht. Dass man diese Themen auch mit einem kleinen Wettbewerb verbinden kann, davon konnten sich am vergangenen Freitagabend viele Besucher im Gloana Saitensprung überzeugen.


Elisabeth Pfeffer lud ein zu einem Pub-Quiz der etwas anderen Art, bei dem man sich in Gruppen bis zu vier Personen den verschiedensten Fragen rund um Zwiesel stellen musste. Den Gewinnern winkten Getränkegutscheine und auch ein Jackpot von 150 Euro konnte geknackt werden. So kamen die Gäste teils ziemlich stark ins Grübeln, als Quizmaster „Biei“ selbst die eingefleischten Zwieselkenner – oder die, die glaubten, welche zu sein – auf die Probe stellte: Wann fand das erste Volksfest in Zwiesel statt? Aus welcher Glasserie der Zwiesel Kristallglas AG stammen die Gläser der Glaspyramide? Oder wie lautet etwa der Slogan der Glasfachschule? Und welche drei Heiligen zieren ein Denkmal am Stadtplatz? Nicht schlecht staunten die Ratefüchse auch über die Frage, wie viele Skulpturen sich entlang des Zwieseler Skulpturenwegs befinden, nämlich rund 65!


Alle, die anfangs dachten, sowieso schon alles über Zwiesel zu wissen, wurden eines Besseren belehrt. Und so freute sich auch Elisabeth Pfeffer, die mit dieser pfiffigen Veranstaltung nochmals die Regionalität ins Bewusstsein der Leute bringen wollte. „Ich hoffe, ihr konntet heute auf witzige und spannenden Art und Weise merken, was Zwiesel alles zu bieten hat und darunter auch Sachen, an die man zunächst gar nicht denkt“, schloss sie das Zwieseler Pub-Quiz und bedankte sich ganz herzlich bei der Inhaberin Sabrina und dem Quizmaser „Biei“. Im Anschluss und während der Pausen nutze Elisabeth Pfeffer die Möglichkeit und freute sich, viele Anregungen und Ideen mit den Pub-Besuchern auszutauschen.