tafel kunden

In Zwiesel wird mit einem hohen ehrenamtlichen Engagement die Tafel betrieben. CSU-Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Pfeffer hat die Tafel-Kunden jetzt zu einem Meinungsaustausch mit Mittagessen zu Bernhard Brendel in dieGaststätte Piroschka eingeladen.
"Da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken will, betone ich, dass sich für das heutige Essen genauso wie für die vielen vorherigen Veranstaltungen private Sponsoren gemeldet haben, die nicht genannt werden wollen", so Pfeffer.

Nach dem Essen nahm sie sich viel Zeit, um mit den Anwesenden zu diskutieren und zu politisieren.
Die Möglichkeiten einer Umfahrung des Stadtplatzes interessierte ebenso wie die Meinung der Kandidatin zu den häufig diskutierten Kurzzeitparkplätzen.
Immer wieder kam das Thema auch auf die Straßenbeleuchtung. Die Möglichkeiten einer Umfahrung des Stadtplatzes wurden erst kürzlich bei der Bürgerwerkstatt diskutiert. Ob und wenn ja welche Möglichkeiten es hier gebe, hänge in erster Linie von den Grundstücksbesitzern ab, so Pfeffer.
Dass sie Kurzzeitparkplätze am Stadtplatz für sinnvoll erachte, habe sie in ihrem Wahlprogramm festgeschrieben.

Zum Thema Straßenbeleuchtung meinte sie: "Es wurden40000 Euro für ein Gutachten ausgegeben, das zwar sehr chic ist, aber kaum zu realisieren. Wir haben hochqualifiziertes Personal in der Verwaltung, denen traut man es aber anscheinend nicht zu".

Die Tafel-Kunden freuten sich, dass sich die Bürgermeisterkandidatin die Zeit nahm und sich für ihre Belange, Wünsche und Anregungen interessierte. Für viele von ihnen war es Gelegenheit, in gemütlicher Atmosphäre einmal die Sorgen des Alltags zu vergessen. Dafür und für die entgegengebrachte Wertschätzung dankten sie Elisabeth Pfeffer herzlich; diese wiederum bedankte sich für den interessanten Austausch.

Pressebericht Bayerwaldbote: Bayerwaldbote

rotwald

"Wo wollen wir hin?", unter diesem Motto hat Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Pfeffer zum "Bürgerdialog" in die Rotwaldglashütte eingeladen.
"Wir müssen nach vorne schauen und nicht darüber diskutieren, was in der Vergangenheit war", stellte sie bei der Begrüßung heraus.
Es sei unbedingt notwendig, das Image Zwiesels wieder zu verbessern, meinte Pfeffer, und genau das habe sie sich auf die Fahnen geschrieben. "Ich werde keine Politik vom Schreibtisch aus machen und nicht nur kontrollieren, sondern auf die Leute zugehen und sie von meine Ideen überzeugen", versprach die Kandidatin.
Mit Blick auf die Halteverbotsschilder direkt vor dem Lokal sagte sie: "Wer mit unseren Leistungsträgern so umgeht, braucht sich nicht zu wundern, wenn niemand mehr in Zwiesel investiert."
Nach der Vorstellung ihrer Pläne für Zwiesel ergab sich eine rege und sehr sachliche Diskussion.

2. und 3. Bürgermeister nur Stadträte wie alle anderen

Auf die Frage nach den Befugnissen des 2. und 3. Bürgermeisters erklärte Elisabeth Pfeffer: "Der 2. oder 3. Bürgermeister haben nur im Falle der Verhinderung des 1. Bürgermeisters eine Entscheidungsbefugnis. Ansonsten bin ich ein Stadtratsmitglied wie 23 andere auch."
Nach ihrer Wahl zur Stellvertreterin habe sie umgehend das Gespräch mit dem Amtsinhaber gesucht und ihm angeboten, "ihn beratend und vermittelnd zu unterstützen". Leider sei das Angebot nicht angenommen worden.
Bei den vielen persönlichen Gesprächen mit den Zwieslern sei das schwierige Verhältnis zwischen Bürgermeister und Stadtrat immer wieder Thema gewesen.
Zusammenlegung der Wahlen überlegen
Neben persönlichen Gründen sehe sie ein Problem darin, so Pfeffer, dass in Zwiesel gefühlt immer Wahlkampf sei, entweder Stadtrats- oder Bürgermeisterwahlen. Sie ziehe daher ernsthaft in Erwägung, sich im Falle ihres Wahlsieges im Jahr 2020 zur Wiederwahl zu stellen. Stadtrats- und Bürgermeisterwahlen wären damit wieder gleichzeitig.
Elisabeth Pfeffer kam auch auf das Thema Freibad zu sprechen, das die Bürger besonders interessiere. Bei den Stadtwerken hängten immer noch die Freibadpläne, die auf Grund der Finanzmisere der Stadt in den Jahren 2008 und 2009 nicht realisiert werden konnten. "Die Pläne wurden mit Sicherheit vom Amtsinhaber nicht weiter verfolgt, weil sie nicht von ihm stammen", meinte die Kandidatin.

Wiederholt wurden die Probleme der Straßenbeleuchtung angesprochen. Der Wunsch einer Stadtratsmehrheit sei es gewesen, erläuterte Pfeffer, das im ersten Jahr eingesparte Geld dafür zuverwenden, im zweiten Jahr einen Teil der Beleuchtung auf LED umzustellen. "Trotz Warnung verschiedener Stadtratsmitglieder wurde für die Straßenbeleuchtung für 40000 Euro ein Gutachten inAuftrag gegeben. In anderen Kommunen wurden die Berechnungen von eigenem Personal oder durch die Lieferanten gemacht", so Pfeffer.
Diverse Themen der Stadtpolitik diskutierte Elisabeth Pfeffer mit interessierten Bürgern in der Rotwaldglashütte. Ein Thema war auch die Fernwärme, die nach Pfeffers Ansicht einfach nur schlecht geredet wird.
"Anstatt sich um weitere Abnehmer zu bemühen, versucht man derzeit mit allen Mitteln, die bestehenden Kunden zu einer vorzeitigen Vertragsauflösung zu überreden", kritisierte sie.
Nach rund drei Stunden schloss Elisabeth Pfeffer die Veranstaltung. Sie bedankte sich für das konstruktive Gespräch, bei der Familie Dickfür die Bewirtung und besonders bei den vielen Kuchenbäckerinnen, besonders der Frauen-Union.

Pressebericht Bayerwaldbote: Bayerwaldbote

Wie würde ein Firmenchef seine Bilanz vorstellen?

positiv, weil die bestehenden Betriebszweige ihre Ergebnisse steigern konnten
oder
negativ, weil Betriebszweige weggebrochen sind und das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden kann

Beide Aussagen sind möglich, in ihrer Wirkung jedoch höchst unterschiedlich.

Vordringlichste Aufgabe für politisch Verantwortliche ist eine positive, Interesse weckende Darstellung der Stadt. Nur so macht man sich attraktiv und interessant.


Paradebeispiel Tourismus:
Fast wöchtenlich bekommen wir zu lesen, dass der Tourismus in Zwiesel rückläufig ist. Unterschwellig macht man die FNBW dafür verantwortlich.

Tourismuszahlen Ende Oktober 2016 - Quelle: Informationsbericht für Stadtratsmitglieder bis 10.11.2016

Übernachtungen gesamt: 252.424
Zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 15.529 - entspricht 5,79 %

rückläufige Betriebszweige:
Camping - 72,01 % wegen Schließung des Campingbetriebes im Arber-Ferienparks seit einem Jahr (Oktober 2015)
Aparthotel von - 12,11 % durch Schließung einer Anlage
Beide geschlossenen Betriebszweige verursachen ein Minus von weit über 20.000 Übernachtungen

Aber: Rechnet man diese beiden nicht mehr betriebenen Einrichtungen heraus, ergibt sich ein erhebliches Plus an Übernachtungen.

Alle anderen Betriebszweige: Hotels - FeWO - Bauernhöfe - Privatquartiere- Gasthöfe, haben die Schliessung beider Anlagen mit Übernachtungszuwächsen kompensiert und das Gesamtergebnis der aktiven Betriebe gesteigert.

Das Marketingbudget der FNBW in Höhe von ca. einer halben Million sei zu gering und Zwiesel soll sich deshalb wieder alleine vermarkten.
Wie man mit nur einem Bruchteil des Budget alleine auf dem Markt erfolgreicher sein kann, beantwortet keiner.

Dieselbe Summe hat die Stadt die letzen Jahre auch ausgegbeben, damit den Tourismus jedoch nur verwaltet ohne zusätzliche Ideen. Nunmehr weigert man sich, das Mehr an Leistungen und Angeboten für diese Zahlungen abzurufen, ja blockiert sie sogar.