schafkopf 750

Ein richtiges "Sauspiel" war das am Samstag im Bräustüberl:

Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Pfeffer (CSU) hat eine Schafkopfschule veranstaltet. "Sauspiel" bezieht sich dabei auf die Grundform des Schafkopfens – das Ass wird nämlich als "Sau" bezeichnet, wie Hans Stettner, der als Schafkopf-Experte für dieVeranstaltung gewonnen werden konnte, erläuterte.

Pfeffer sieht im Schafkopf einen Teil bayerischer Lebensart. "Ohnehin spielt Regionalität und Brauchtum in meinen Zielen für Zwiesel eine wichtige Rolle", betonte sie. Konkret nannte sie die Idee eines "Handwerkerhofs" im Stadtzentrum, bei dem Handwerker und Künstler ihre Produkte anbieten können.

Pfeffers Dank galt den zahlreichen "Schafkopflehrern" wie dem stellvertretenden Landrat Willi Killinger und dem ehemaligen Stadtrat Franz Erlacher. Mit offenen Karten erklärten die tischweise verteilten Lehrer die Grundregeln und zeigten die ersten Spielschritte und den weiteren Spielablauf. Später wurde dann schon unter Hilfestellung der Lehrer"verdeckt" und mit den Varianten "Solo" und "Wenz" gespielt.
Um das Erlernte zu vertiefen, ließ sich die CSU-Kandidatin ein Tischturnier einfallen, bei dem die Teilnehmer mit den meisten gewonnenen Rundenprämiert wurden. Pfeffer überreichte den Siegern je ein Exemplar des "Culinaria Bavarica", ein Handbuch für bayerische Spezialitäten.

Bericht: PNP-Bayerwaldbote

wirtschaft 750

Es ist kein Zufall: Die rote Jacke, der grüne Schal, die schwarze Hose. Elisabeth Pfeffer ist Kandidatin der CSU für die Bürgermeisterwahl in Zwiesel – doch die Partei, so sagt sie, spiele in diesem Zusammenhang keine Rolle. „Die Partei soll bei der Wahl nicht im Vordergrund stehen. Es ist eine Persönlichkeitswahl.“

So will sie offen sein für alle Seiten, vielleicht Grenzen überwinden, die manchmal den politischen Diskurs in Zwiesel erschweren. Hinter ihrer Kandidatur steht deshalb für sie selbst ein anderer, wichtiger Aspekt, der über die Parteipolitik hinaus geht: „Ich kandidiere nicht aus Langeweile, sondern weil ich will. Ich denke, man kann aus Zwiesel mehr machen, als momentan da ist. Dazu gehört Engagement und Leidenschaft.“ Und die bringe sie mit. Die Entwicklung der Stadt Zwiesel sehe sie als ihre Aufgabe, „das ist mir so wichtig, dass ich dafür meine Aufgaben in der Brauerei aufgeben würde“, sagt sie für den Fall, dass sie gewählt würde.

Für diese Wahl setzt sie sich ein, absolviert sie eine schier unendliche Liste an Terminen. „Das sehe ich als die Pflicht einer Kandidatin an“, macht sie deutlich. „Ich muss den Bürgern präsentieren. Wer dieses Amt erreichen will, der muss etwas dafür tun.“ Auch, so räumt sie ein, wenn es kurz vor dem Wahltermin langsam an die körperliche Substanz gehe.Sich den Bürgern vorzustellen ist die eine Seite. Die andere sind die Ziele, die Elisabeth Pfeffer im Sinn hat. „Von den drei Kandidaten bin ich diejenige, die ein Programm vorliegen hat“, sagt sie. Die Inhalte ihrer Politik für die nächsten sechs Jahre seien klar formuliert, „jeder weiß, was ich erreichen will.“ Von den anderen beiden Kandidaten könne sie das in dieser Klarheit nicht erkennen.

Im Mittelpunkt steht für sie zunächst das Image der Stadt: „Stadtrat, Bürgermeister und Bevölkerung müssen wieder an einem Strang ziehen“, fordert sie. Dass heute Bürgermeister und Stadtrat nur schwer miteinander zurechtkommen, „liegt sicherlich zum Teil an beiden Seiten“, räumt sie ein. Dem Amtsinhaber wirft sie aber dennoch vor, dass er auch nach der Kommunalwahl 2014, die immerhin zehn neue Stadträte hervorgebracht habe, sein Verhältnis zu den Räten nicht verbessert habe. Zulasten der Stadt, ist Elisabeth Pfeffer überzeugt.
Das ist alles, was sie an Kritik über Franz Xaver Steininger äußert. Ansonsten setzt sie auf ihr Programm. Das beinhaltet ein Füllhorn an Maßnahmen, die Zwiesel in den nächsten Jahren verändern sollen. Die Palette reicht von der Ausweisung von Bauland für Familien, über die Belebung des Stadtzentrums bis hin zu Überlegungen, wie man mittelständische Betriebe nach Zwiesel locken kann.

Doch die Bürgermeisterwahl ist eine Persönlichkeitswahl, wie Elisabeth Pfeffer selber festgestellt hat. Und da sieht sie sich als eine Kandidatin, die eine gute Kombination von Eigenschaften mitbringe. Zum einen habe sie die kommunalpolitische Erfahrung der vergangenen Jahre vorzuweisen, als Stadträtin und auch Kreisrätin. „Ich stehe dafür, in Zwiesel wieder für eine Kommunikationskultur zu sorgen.“ Hinzu komme ein ausgeprägter Ehrgeiz, den sie bisher in ihrer beruflichen Laufbahn bewiesen habe.

Bleibt das unterschwellige Gerede in Zwiesel, Elisabeth Pfeffer sei nur die vorgeschobene Kandidatin – die Strippen in Zwiesel würden später dann andere ziehen. „Darüber kann ich allerdings nur lachen“, sagt sie. „Dass es nicht so ist, zeigt ja alleine schon mein Kernteam im Wahlkampf: Da ist niemand aus der CSU-Fraktion dabei.“
Ihr Wahlprogramm sei aus Gesprächen mit Zwieselerinnen und Zwieslern entstanden, „ich habe mit den Leuten geredet, was ihnen am Herzen liegt.“ Dabei habe sie nicht wahllos ein Programm zusammen gestellt, sondern die Dinge aufgegriffen, die für sie authentisch sind. „Das sind die Eckpunkte meiner Politik für Zwiesel. Die Frage, ob ich von außen beeinflusst werde, sehe ich ganz entspannt. Ich denke, ich kann meine Positionen durchaus verteidigen.“

Autor: Lothar Wandtner

Bericht Wochenblatt: Kandidatin aus Leidenschaft

Frühschoppen in Bärnzell: Elisabeth Pfeffer stellt Pläne zur Stadtentwicklung vor.
ber baernzell

Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Pfeffer setzt ihre Informationsveranstaltungen beständig fort. Beim Frühschoppen im Gasthaus Leithenwald in Bärnzell stellte sie ihre umfassenden Pläne zur Stadtentwicklung vor.
Für die CSU-Kandidatin fängt dies schon beim Image der Glasstadt an, welches sie unter anderem mit Hilfe eines Fassadenprogramms durch Zuschüsse bei Renovierungsarbeiten verbessern möchte. „Wir müssen uns besser verkaufen, denn ein positives Image schafft Anreize für Gewerbetreibende und Investoren!“, argumentierte Pfeffer.
Auch die Pläne für eine Multi-Funktionshalle, welche die Kandidatin jüngst auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte, präzisierte sie beim Bürgergespräch: Anders als in den bisherigen langjährigen Diskussionen soll die Halle nicht von der Stadt gebaut und betrieben werden. Vielmehr hätten Gespräche mit einem Immobilienbesitzer eine sehr gute Möglichkeit ergeben, den derzeitigen Nachtmann Werksverkauf in einen Bürgertreffpunkt für Jung und Alt umzugestalten. Mit Hilfe eines durchdachten Betreibermodells sei diese Variante für die Stadt auch finanzierbar.

Von diesem seit Jahren diskutierten Thema leitete die Bewerberin ums Bürgermeisteramt zur völlig neuen Idee eines „Handwerkerhofs“ im Stadtzentrum über. Im Mittelpunkt soll dabei ein Dreiklang aus „Brauchtum, Regionalität und Handwerk“ stehen, der Handwerkern und Künstlern eine Plattform bietet, aber vor allem durch regionale, hochwertige Produkte ein Einkaufserlebnis für Einheimische, Tagestouristen und Urlauber biete und so zur Wiederbelebung des Stadtplatzes beitrage.
Zusätzlich möchte sie den Verkehr am Stadtplatz reduzieren und die Möglichkeiten zur Schaffung von Kurzzeitparkplätzen ausloten: „Vermehrt wurde dieser Wunsch von Ladenbesitzern und Bürgern an mich herangetragen, von Seiten des Bürgermeisters wurde eine erneute Prüfung jedoch bisher abgelehnt.“, so Pfeffer.

Weiteres Thema war auch der ‚hinterm‘ Stadtplatz liegende Stadtpark, dieser solle laut Pfeffer aber nicht mehr ‚hint‘, sondern ‚am‘ Stadtplatz liegen. Gemeint ist, dass Stadtzentrum und -park besser aneinander angebunden werden sollen. Durch die Schaffung von Aktionsflächen, wie Bewegungsparcours und Kulturveranstaltungen im Stadtpark soll dieser „näher an den Stadtplatz heranrücken“.

Ihre Ziele hält die Kandidatin allesamt für realisierbar und finanzierbar, stellte aber auch klar: „Nur gemeinsam schaffen wir es, nicht allein!“In der anschließenden Diskussion waren u.a. Sauna und Bad drängende Fragen der Bürger, hierbei ging Pfeffer, wie auch beim Frühschoppen in der Tennishalle, auf eine Zusammenarbeit mit der Dorena ein.

Bericht Wochenblatt